Anatevka 2011

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Die Geschichte spielt im Russischen Reich, im ukrainischen Dörfchen Anatevka,

in vorrevolutionären Zeiten um 1905.

 

Tevje, der Milchmann, ist nicht reich, aber er besitzt ein goldenes Herz, die gründliche Kenntnis des Talmud und ein unerschütterliches Gottvertrauen. Und eigentlich hat er in seiner ukrainischen Heimat nur einen Wunsch:  in Frieden leben zu können und seine sieben Töchter gut zu verheiraten.

 

Beides stellt sich als unmöglich heraus.

 

Tevjes traditionsbewusste Lebensgestaltung gerät ins Wanken, als die drei ältesten Töchter ins heiratsfähige Alter kommen. Eigentlich sollte Jente, die Heiratsvermittlerin, ihnen einen passenden Ehemann vermitteln, Tevje verspricht seine älteste Tochter Zeitel sogar schon dem wohlhabenden, aber älteren Fleischer Lazar Wolf, als diese ihm eröffnet, dass sie  sich mit ihrem Jugendfreund, dem armen Schneider Mottel, verlobt hat.

 

Hodel, die zweitälteste Tochter, verliebt sich in den armen Studenten Perchik aus Kiew, den Tevje als Hauslehrer für seine Töchter aufnimmt. Perchik hat revolutionäre Ideen und wird deswegen verhaftet, verurteilt und nach Sibirien verbannt. Hodel folgt ihm.

 

Die drittälteste Tochter Chava schliesslich heiratet heimlich einen nichtjüdischen jungen Russen.

 

Tevje hadert mit den Heiratswünschen seiner Töchter. Trotz seiner Traditionen überwiegt die Menschlichkeit und die Liebe zu seinen Töchtern und er willigt in die Heirat  Zeitels mit Mottel ein und lässt, obwohl es ihm schwerfällt, Hodel ziehen. Chava hingegen verstößt er vorerst und verzeiht ihr erst ganz zum Schluss.

 

Das Stück endet in Wehmut. Wurde schon die Hochzeit Zeitels durch eine Machtdemonstration der russischen Soldaten gestört, so verstärkt sich der politische Druck des Zaren, und die Juden müssen am Schluss das "Schtetl" Anatevka verlassen.


Mitwirkende

 

Tevje, ein Milchmann -- Andreas Krautschneider

Golde, seine Frau -- Lotte Bachmann

 

Zeitel, älteste Tochter -- Christina Krautschneider

Hodel, zweite Tochter -- Magdalena Doppler / Stefanie Hubl

Chava, dritte Tochter -- Magdalena Hangler

Sprinze, vierte Tochter -- Magdalena Doppler / Stefanie Hubl

Bielke, fünfte Tochter -- Caroline Hangler

Raisa, sechste Tochter -- Antonia Hangler

Täubel, siebente Tochter -- Maria Seiringer

 

Jente, Heiratsvermittlerin -- Gabi Schlager

Mottel Kamzoil, ein Schneider -- Michael Daxner

Perchik, ein Student -- Alexander Daxner

Lazar Wolf, ein Metzger -- Herbert Seiringer

Rabbi, ein Rabbi -- Franz Reiner

Mendel, sein Sohn -- Bernhard Harringer

Motschach, ein Gastwirt -- Herbert Seiringer

Schandel, Mottels Mutter -- Edith Habring

 

Awram, ein Buchhändler -- Josef Nobis

Nachum, ein Bettler -- Karl Erkner

Oma Zeitel, Goldes Großmutter -- Angela Pfusterer

Fruma Sarah, Lazar Wolfs erste Frau -- Romy Doppler

Wachtmeister -- Gottfried Zwielehner

Fedja, ein junger Russe -- Bernhard Gruber

Sascha, sein Freund - Christoph Gneiß

Erster Russe -- Andreas Hubl

Zweiter Russe -- Alois Lugstein

 

Der Fiedler auf dem Dach -- Christoph Lenz / Mathias Schlager

 

Weitere Dorfbewohnerinnen / Chor:

Agnes Andorfer, Barbara Eckl, Stefanie Erkner, Maria Sögner

 

Weitere Dorfbewohner / Chor:

Marko Breber, Gerhard Lugstein, Lukas Habring, Albert Schweitzer

 

Souffleuse -- Leopoldine Klimstein

 

ORCHESTERBESETZUNG

 

1. Violine -- Christoph Lenz, Matthias Schlager, Susanne Wagner

2. Violine -- Maria Manetsgruber, Tobias Schlager, Irmlind Dienesch

Viola -- Sebastian Schlager

Violoncello -- Ulrike Grausgruber

Kontrabass -- Ingrid Diermair

E-Bass -- Michael Standfest

 

Flöte / Piccolo -- Martina Eitzinger

1. Klarinette -- Reinhard Grünbacher

2. Klarinette / Bassklarinette / Gitarre -- Peter Nobis

Oboe / Englischhorn -- Renate Nobis

Euphonium -- Eva Pumberger

1. Trompete -- Karl Brunmayr

2. Trompete -- Bernhard Kiesenhofer

3. Trompete -- Rudi Schein

Posaune -- Gerhard Six, Dominik Ziegl

Horn -- Sebastian Hallesch

Schlagwerk -- Gerald Klement, Lukas Klement

Klavier / Akkordeon -- Waltraud Brenneis

 

 LEITUNG

 

Inszenierung, Gesamtleitung und Regie -- Alois Hangler

 

Musikalische Leitung, Dirigent -- Roland Kastner

Muiskalische Leitung, Dirigent Ersatz -- Christoph Eckl

Chor-und Gesangsleitung -- Andreas Hubl

Choreografie -- Gabi Pölking

Regieassistenz -- Walter Schwecherl

 

BACKSTAGE

 

Bühnenbild -- Alois Hangler

Bühnenmalerei -- Michele Kriechbaum, Bruno Bachmann

 

Bühnenbau:

Gerhard Grausgruber, Marko Breber, Herbert Seiringer, Ernst Ornetsmüller, Fritz Büchler, Paul Danko, Gerhard Doppler, Jürgen Eizinger, Karl Erkner, Renate Hangler, Dieter Höllermann, Florian Kreuzer, Erwin Kriechbaum, Reinhard Kröpfl, Andreas Pfusterer, Bernhard Pfusterer, Franz Reiter, Franz Schlager, Florian Seiringer, Bruno Wimmer, Josef Zaunrieth

 

Bühnentechnik: 

Gerhard Grausgruber, Fritz Büchler, Herbert Seiringer jun., Florian Seiringer, Tobias Habring, Daniel Harringer

 

Videotechnik, Musik-, Ton-, Filmschnitt -- Josef Nobis, Walter Schwecherl

Lichttechnik -- Franz Reiter, Franz Schlager

Tontechnik -- Wolfgang Reisinger, Franz Schindlauer, Hermann Lehner, Josef Nobis

 

Kostüme und Requisite:

Veronika Krautschneider, Romy Doppler, Gabi Pölking, Renate Hangler 

 

Maske -- Michele Kriechbaum, Petra Köttl, Gabi Pölking, Gabi Schlager, Anna Pfusterer

 

Textbearbeitung -- Alois Hangler, Romy Doppler

Notenbearbeitung -- Ernst Ertl

Plakat & Grafik -- Paul Andorfer

Programmheft -- Romy Doppler, Paul Andorfer, Alois Hangler

Werbung, Marketing -- Andreas Krautschneider, Bernhard Pfusterer, Walter Schwecherl

Homepagebetreuung -- Eras Grünbacher

Fotografie, Archiv -- Johannes Grünbacher

Buffet -- Claudia + Karl Erkner mit Team

Kartenvorverkauf -- Eras Grünbacher, Karin Grünbacher, Karl Gneiß

Abendkasse -- Veronika Krautschneider, Karin Grünbacher, Elisabeth Seiringer